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Allgemein

Arthrose / Gelenkverschleiß: Gelenkabnutzung, die das altersent-sprechende Maß übersteigt. Es kommt zum Knorpelabrieb, Gelenkschleimhautentzündung sowie knöchernen Veränderungen, die zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen. Als Therapiemaßnahmen werden konservative (nicht operative) und operative Behandlungen unterschieden. Konservative Behandlungen umfassen intraartikuläre Injektionen (Gelenkspritzen) mit Hyaluronsäure, Kortikoiden und Lokalanästhetika, Orthokin®, Magnetfeldbehandlung, Akupunktur, Physiotherapie und physikalische Therapie. Als operative Maßnahmen stehen arthroskopische Operationen mit knorpelchirurgischen Eingriffen, Achskorrekturen, partieller oder kompletter Gelenkersatz zur Verfügung.

Freie Gelenkkörper: Durch einen Unfall oder Erkrankungen des Gelenkes entstandene freie Gelenkkörper, die das Gelenk schädigen und in der Regel durch einen arthroskopischen Eingriff (Gelenkspiegelung) entfernt werden können.

Knochenbruch (Fraktur): Durchtrennung eines Knochens mit Bildung von zwei oder mehreren Bruchstücken.

Osteoporose: Die Osteoporose ist eine sehr häufige Erkrankung im höheren Alter und gekennzeichnet durch eine Abnahme der Knochendichte des Skeletts. Die Osteoporose kann primär (z.B. postmenopausal oder senil) oder sekundär in Folge von anderen Erkrankungen oder medikamentösen Therapie auftreten. Die Folge der verminderten Knochendichte ist eine erhöhte Fraktur- oder Knochenbruchgefahr insbesondere von Wirbelkörpern, Schenkelhals, Speiche oder Oberarmkopf. Kernpunkt der Diagnostik ist eine Knochendichtemessung mit DXA (Dual energy xray absorptiometry) oder QCT (quantitative Computertomographie) womit der sogenannte T-Score ermittelt wird. Ein T-Score zwischen -1,0 und -2,5 bezeichnet eine Osteopenie (Knochendichteminderung) und ab < -2,5 wird von einer Osteoporose gesprochen.